Veröffentlicht am

Warum Männer in Games gerne Frauenrollen spielen (supernova)

Seit ich wegen Corona wieder mit dem Daddeln angefangen habe, denke ich über etwas nach, über das ich mir bereits in meiner Jugend den Kopf zerbrochen habe. Damals war mir aufgefallen, mit welcher Häufigkeit männliche Videospieler weibliche Charaktere spielen. Jetzt, da ich mich in die Online-Schießereien von Fortnite begeben habe, läuft mir das Phänomen wieder über den Weg – respektive vor die Knarre: All die Jungs und Männer, sonst so stolz auf ihre Geschlechtszugehörigkeit, spielen in Videospielen lieber weibliche Chars.

Veröffentlicht am

Die Angst vor den Feministinnen (Teil 1) (facebook)

Linke Männer haben Angst vor Feministinnen – und wir müssen darüber reden. Auch diejenigen Männer, die es eigentlich ernst meinen mit Geschlechtergerechtigkeit, blockieren dadurch wichtige Veränderungen. Denn wer seine Ängste nicht anerkennt, nicht ausspricht und bearbeitet, wird sie dadurch nicht los. Vielmehr handelt er umso heftiger im Bann der Angst und bekämpft, was ihn fürchten lässt , ob er will oder nicht. Das sind in diesem Falle Frauen und eben jene Feministinnen, mit denen linke Männer eigentlich auf der gleichen Seite der Barrikade stehen, im selben Bett schlafen wollen.

Veröffentlicht am

Überleben im Erste-Hilfe-Kurs: Mein Tag voller Männerwitze (supernova)

Eigentlich dachte ich, ich hätte es hinter mir gehabt. Doch durch eine Verkettung unglücklicher Umstände, konnte ich vor drei Jahren meinen Führer*innenschein nicht zu Ende machen. Jetzt, da ich noch mal ran musste, kam ich auch wieder in den Genuss eines Erste-Hilfe-Kurses des örtlichen Roten Kreuzes. Schreckensszenarien bauten sich vor meinem inneren Auge auf. Würde es wieder so schlimm werden? Mit dutzenden Jungmännern in einem Raum, von der Kursleitung mit dummen Anspielungen und Witzeleien über sexuelle Übergriffe aufgeputscht? Es kam, wie es kommen musste.

Veröffentlicht am

Warum der Pocher-Diss der Antilopen nicht feministisch ist (Supernova)

Die Antilopen Gang hat einen Disstrack gegen den TV-Clown Oliver Pocher herausgebracht. Der hatte zuvor vor Publikum eine Influencerin gegen ihren Willen als ehemalige Prostituierte, eine andere als Pornodarstellerin geoutet. „Nicht cool“, fanden die Antilopen ganz zu recht – und setzten Pocher mit Rückgriff auf den guten alten Harald Schmidt einen „besseren“ Männlichkeitsentwurf entgegen. So führen sie das ewige Selbstgespräch von Männern darüber fort, wie man sich „richtig“ gegenüber Frauen verstellen muss, um von ihnen Aufmerksamkeit und Sex zu bekommen.

Veröffentlicht am

Hass den Sexismus, aber hab gefälligst Sex (Supernova)

Könnte ich meinem 18-jährigen Ich eine einzige Nachricht senden, dann wäre es wohl: Die sexuell befreite, sexpositive, polyamouröse linke Szene aus deinen Träumen gibt es nicht. Mit Anfang 30 muss ich auf eine sehr ambivalente Zeit zurückblicken. Als ich damals von Zuhause fortging, dachte ich, damit auch einen Sehnsuchtsort zu erreichen, den ich mir so schön ausgemalt hatte.