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Türkisch-Rechtsaußen an westdeutschen Unis (friedrichs wilhelm)

Nationalist_innen und Islamist_innen sorgen für Zündstoff

Sorgen machen mussten sich in den letzten Wochen vermehrt studentische Initiativen, ASten und Rektorate, denn in ihren Räumlichkeiten machen vermehrt türkeiorientierte Gruppen vom rechten Rand auf sich aufmerksam. So kam es bei einem Vortrag an der Universität Köln zu Tumulten, zum Besten gegeben wurden fragwürdige Thesen über einen Überfall auf die Osmanische Bank in Konstantinopel im Jahre 1896. Das Brisante: der Referent Şahin Ali Söylemezoğlu ist nicht nur Hobbyhistoriker, sondern auch Leugner des Genozids an den Armenier_innen. Kurz darauf trat er bei einem Podium in Köln auf – auch hier gegen Proteste. In Bielefeld bot eine AKP-nahe Studierendenvereinigung dem Konvertiten Andreas Abu Bakr Rieger mit ebenfalls fragwürdigen Ansichten zum Thema „Genozid“ ein Podium und kurz zuvor stellte die Millî-Görüş-nahe Hochschulgruppe Diwan ihre geistigen Vorbilder in einer kleinen Ausstellung vor – darunter namhafte Antisemiten und der Gründer der Muslimbruderschaft.

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Täter aus dem Nahfeld (friedrichs wilhelm)

Sexuelle Grenzverletzungen in Studi-Wohnheimen werden nicht beachtet
Entgegen dem Bild, das in der gegenwärtigen Debatte um sexuelle Belästigungen und Übergriffe zum Standard erklärt wird, finden die allermeisten Grenzüberschreitungen im Nahfeld der Betroffenen statt. Nicht der rassifizierte Fremdtäter beherrscht die Statistiken, sondern Intimpartner, Mitbewohner, Väter, Verwandte.

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Comedian Abdelkarim in Tannenbuscher Realschule (friedrichs wilhelm)

Talk zu „Integration, Miteinander, Salafismus und Diskriminierung“ verspielte Potenziale
Bei einer von Schüler_innen organisierten Gesprächsrunde mit dem Komiker kam letzten Dienstag am Ende wenig Erhellendes zusammen. Leider – dabei sollte es um Brisantes gehen. Der Stadtteil steht immer wieder im Fokus, weil viele deutsche Dschihadist_innen ihre Wurzeln hier haben.

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Was geschah im Bonner Flüchtlingsheim? (nd)

Polizei schießt mehrfach auf offensichtlich verwirrten 23-jährigen Guineer / Mitbewohner widersprechen Darstellung der Beamten

Zur Schussabgabe auf einen Flüchtling in Bonn-Endenich am Samstagabend hatte es widersprüchliche Angaben in der Presse gegeben. Zunächst hieß es, der Mann aus Guinea habe Polizeibeamte attackiert, die sich mit der Waffe verteidigt hätten. Andere Berichte sprachen davon, die Schüsse seien erfolgt, weil der flüchtende Täter nach wie vor bewaffnet gewesen war, zur Gefahrenabwehr. Spricht man mit Geflüchteten aus dem Heim in Bonn-Endenich, stellt sich die Lage jedoch anders da.

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Macker Police (Ruhrbarone)

Dass Jungmänner den Blockwart im öffentlichen Raum spielen, ist nichts Neues. Das Entsetzen über die Sharia Police offenbart eine bittere Doppelmoral, denn die Polizei, die in Bonn-Tannenbusch seit Jahren über Rocklänge und Absatzhöhe wacht, die rumlungernden Männerbanden, haben dieser Moral nie wehgetan.