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Anteil der migrantischen Azubis im Öffentlichen Dienst steigt (nd)

Neue Zahlen zur Quote in Ausbildung beim Land Berlin vorgestellt

28 Prozent – so hoch soll er sein, der Anteil an Migranten, die von Landesbetrieben und dem öffentlichen Dienst eine Ausbildung erhalten. Zusammen mit Elke Breitenbach (LINKE), Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, sowie Andreas Germershausen, Beauftragter des Senats für Integration und Migration, wurden am Freitag aktuelle Zahlen vorgestellt. Ganz vorn mit dabei ist das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg mit 57,1 Prozent. Die Berliner Polizei zählt mit 32,1 Prozent einen guten Wert und der Krankenhausbetreiber Vivantes landet mit 48 Prozent weit vorn. Doch gleichzeitig haben sich die Quoten anderswo nach unten entwickelt. An der Humboldt-Universität sank sie von 14,8 auf mickrige 4,2 Prozent, die Berliner Verkehrsbetriebe dümpeln bei 16,2 Prozent. Damit sind genau 25,1 Prozent der Azubis im Einflussbereich des Landes Berlin Menschen, die nach Deutschland eingewandert sind, oder mindestens ein Elternteil von ihnen.

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Gefährliche Orte für Schwarze in Berlin (nd)

Bürgerrechtler wollen »Racial Profiling« der Polizei nicht länger hinnehmen

Ein Bündnis von Initiativen und Vereinen stellte am Donnerstag am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg die Kampagne »Ban! Racial Profiling – gefährliche Orte abschaffen« vor. Damit wollen die Aktivisten, die vorwiegend in der Antidiskriminierungsarbeit tätig sind, die polizeiliche Praxis der verdachtsunabhängigen Personenkontrollen an »kriminalitätsbelasteten Orten« anprangern, die zur Feststellung der Personalien und zur Durchsuchung von vorwiegend nichtweißen Personen führt.

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Helfer_innen sollen Flüchtlinge nicht zu Karneval mitbringen (friedrichs wilhelm)

Polizei irritiert mit Rundschreiben an Flüchtlingsheime

Ein „massiertes Auftreten von Flüchtlingen und Asylbewerbern“ fürchtet man bei der Polizei NRW an Karneval. Darum forderte man Helfer_innen nun in einer Mail auf, nicht mit den Menschen aus den Heimen auf die Feste zu gehen.

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Flüchtlinge müssen an Karneval mit Kontrollen rechnen (nd)

Internes Schreiben des nordrhein-westfälischen Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste fordert, von organisierten Besuchen abzusehen

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen sorgt mit einem Schreiben für Irritation, in dem sie Flüchtlingshelfer dazu auffordert, nicht mit Asylsuchenden an Karnevalsveranstaltungen teilzunehmen. Initiativen, gemeinsame Besuche zu organisieren, sollten gestoppt werden.

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Der Unsicherheitsmann und das Flüchtlingsheim (akduell)

Das Land NRW hat nach den Misshandlungen von Geflüchteten durch Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes in der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) Burbach im Jahr 2014 noch immer kein wirksames Vorgehen gegen rechte Securities und von ihnen ausgehende Gewalt und Kriminalität in Geflüchtetenunterkünften gefunden. Im Sommer machte das Lager erneut Schlagzeilen.

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Protest gegen NRW-Heimbetreiber in Münster (Ruhrbarone)

In der Zentrale der DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe in Münster haben heute morgen einige Dutzend Menschen gegen die Zustände in den Heimen protestiert, die von der DRK-Tochter geführt werden. Die Aktion richtete sich insbesondere gegen „sexualisierte sowie rassistische Gewalt“ von Mitarbeitern gegen Asylsuchende in den Anlagen, heißt es vonseiten der Besetzer. Der Verband leitet unter anderem die Heime in Burbach und Olpe.

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Zwist um dezentrale Unterkunft (friedrichs wilhelm)

In Beuel gehen die Streitereien um Flüchtlingsunterkünfte in die nächste Runde

45 Bewohner sollen ab November in die Beueler Röhfeldstraße ziehen. In dem alten Werksgebäude, in dem gegenwärtig noch Umbauarbeiten in vollem Gange sind, entstehen getrennte Wohneinheiten zwischen 25 und 39 Quadratmetern. Doch nun gibt es Streit: ein Kfz-Sachverständiger, dessen Gewerbe hinter dem nun wieder Verwendung findenden Gebäude liegt, beklagt, mit dem Heim stehe seine ökonomische Existenz auf dem Spiel.

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Olper Flüchtlingsheim: DRK verstrickt sich in Widersprüche (Ruhrbarone)

Nach den Vorwürfen gegen die DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe an ihrem Standort Olpe gerät der Betreiberverband ins Zwielicht. Durch ein Arbeitsrechtsverfahren aus dem letzten Jahr waren unhaltbare Zustände in der Erstaufnahmeeinrichtung zutage getreten. Das DRK schiebt die Verantwortung an einen ehemaligen Leiter ab – und macht sich mit einer Falschbehauptung verdächtig.