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Jeja nervt: Danke für nichts, Berlinale! (nd)

Die Berlinale entschied, im Jahr 2021 die Kategorien »Bester Darsteller« und »Beste Darstellerin« abzuschaffen und vermeintlich »genderneutral« zu werden. Was zunächst wie ein Meilenstein auf dem Weg zur Geschlechtergerechtigkeit klingt, ist jedoch mehr als problematisch. Als der Streit um den neuen Berliner Weg gerade an Fahrt aufnahm, zeigten ausgerechnet die Oscar-Macher*innen in den USA, wie es besser geht.

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Unsere Autorin ist nonbinary und damit trans – und kommt trotzdem nicht drumrum, eine Frau zu bleiben (analyse & kritik)

Wenn mir danach ist – und das passiert nicht selten -, mache ich mir die Brust mit einem professionellen Binder für transgeschlechtliche Männer platt, verstecke meine Haare unter einer Schiebermütze, male meine Brauen dicht, wähle eine ausgeklügelte Kombi aus »männlichen« und »weiblichen« Kleidungsstücken und schaffe es so regelmäßig, als »männlich« wahrgenommen zu werden. Ich bin, in der Nomenklatur der genderqueeren Szene, gender fluid und femme.

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CSD evaluiert sich selbst (nd)

Studie betont Wirtschaftseffekt / 26,5 Millionen Euro Umsatz für Übernachtungsbranche

Der Christopher Street Day (CSD) lockt jedes Jahr viele Zuschauer an seine Wegstrecke – auch am Samstag werden es wieder Hunderttausende sein. Wie viele, woher sie kommen und mit welcher Intention sie an der Parade teilhaben, das hat sich der Trägerverein in einer Studie nun genauer darstellen lassen. So kamen bei der Veranstaltung im Juli vergangenen Jahres 76.000 aktive Teilnehmende und 400.000 Zuschauer. Nicht nur deshalb hat sich der CSD längst zum Touristenmagneten und damit zum Wirtschaftsfaktor für die Hauptstadt gemausert – eine Feststellung, die bei demjenigen Teil der Bewegung, der das Politische betont, auf gemischte Reaktionen stößt.

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Im Sozialamt diskriminiert (nd)

SPD lehnt Gesetzentwurf der Grünen zum Schutz vor Benachteiligung ab

Die SPD-Landtagsfraktion weist einen von den Grünen gemachten Vorschlag für ein Gesetz zurück, das den Diskriminierungsschutz auf staatliche Akteure ausweiten sollte. Das bedauert der Verein »Opferperspektive«, der eine Diskriminierungsberatung betreibt. Die Grünen sind enttäuscht. Ihr bereits im Sommer 2016 eingebrachter Gesetzentwurf habe unter Experten ein positives Echo hervorgerufen, sagen sie. Die SPD wiederum stützt sich auf die Kritik der Kommunen: Die hätten das Gesetz als »Bürokratiemonster« gefürchtet.